Tradition und Moderne – Mittelstand in Fredenbeck

Die Mittelstandsvereinigung – MIT – Kreisverband Stade hat gemeinsam mit dem CDU Landtagsabgeordneten Kai Seefried eine Sommertour durch verschiedene mittelständische Unternehmen in Fredenbeck durchgeführt.

„Die Besuche in den einzelnen familiengeführten Unternehmen haben eindrucksvoll bewiesen, dass es gerade die mittelständischen Betriebe sind, die den Fachkräftemangel spüren, sich aber dieser Herausforderung stellen und selber verstärkt aus- und weiterbilden“, so der MIT-Kreisvorsitzende Henning Münnecke im Fazit.

Die Gäste der MIT und des CDU-Landtagsabgeordneten besuchten den Sanitär- und Heizungsfachbetrieb von Hinrich Martens in Fredenbeck, die Stelling Elektrotechnik in Kutenholz Mulsum und die Tischlerei Heinz Kammann in Fredenbeck-Wedel.

Der Sanitär- und Heizungsbetrieb von Hinrich Martens ist ein über mehrere Generationen geführter Familienbetrieb. Ganz besonders wichtig ist Inhaber Hinrich Martens die persönliche Beratung beim Kunden vor Ort, um so die passgenaue Lösung für die Anfrage des Kunden zu bekommen. Das Unternehmen hat schon früh erkannt, dass der erfolgreichste Weg gute Fachkräfte zu bekommen, ist sie selber auszubilden.

Elektromeister Harald Stelling gründete sein Unternehmen 1991 in einer kleinen Garage. Mittlerweile sind im Unternehmen fast 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, darunter in jedem Ausbildungsjahr mindestens ein Auszubildender. Die Leistungen des Unternehmens umfassen u. a. alle Bereiche der Elektroinstallation, der Telekommunikation, der Netzwerktechnik, der Lichttechnik. Daher ist Harald Stelling vor allem der zügige Ausbau des Breitbandnetzes ganz wichtig.

Die Heinz Kammann Tischlerei und Innenausbau GmbH ist moderner Familienbetrieb mit mittlerweile 25 Mitarbeitern. Das Motto des Unternehmens: „Wir ermöglichen unseren Kunden auch das scheinbar Unmögliche“. Präzision bei der Planung und der Fertigung garantieren sowohl den hohen Qualitätsstandard als auch eine termingerechte Abwicklung. Wichtig dabei sind dem Unternehmen die Kundenwünsche aufzunehmen, zu verstehen, aus fachlicher Sicht zu optimieren bzw. eigene Ideen einzubringen und alles in enger Abstimmung mit dem Kunden umzusetzen. Dazu benötigt das Unternehmen hervorragend ausgebildete Mitarbeiter, die immer neugierig sind und sich durch Weiterbildungen auf den neuesten Stand der Technik bringen lassen.
In allen Gesprächen wurde eine besondere Herausforderung für die Unternehmen deutlich: Der Fachkräftemangel hat die Region erreicht, unsere mittelständischen Unternehmen haben das erkannt und stellen sich den Herausforderungen.

Bei allen Terminen gab es bei der Frage nach Wünschen an die Politik die gleiche Antwort: “Wir brauchen endlich eine bessere Verkehrsanbindung“, lautete es unisono in allen Unternehmen. Die Perspektiven, die sich aus der Realisierung der A20 und der A26 mit direkter Anbindung nach Hamburg ergeben, schätzen alle als riesig und zwingend notwendig ein. Kai Seefried unterstrich während der Besuche immer wieder: „Sie wissen, dass Sie mit uns glühende Befürworter dieser wichtigen Projekte haben. Es ist einfach wichtig, dass wir in dieser Region eine Sprache sprechen und gemeinsam für die Realisierung der Autobahnen eintreten.“

Kai Seefried und Henning Münnecke betonten zum Abschluss: „Eine beeindruckende Tour mit vielen Gesprächen in tollen und innovativen mittelständischen Unternehmen, die regional verbunden sind und damit dazu beitragen, dass unsere Region derzeit so gut aufgestellt ist. Das hat der Besuch und die Gespräche in den einzelnen Betrieben heute wieder eindrucksvoll bewiesen.“

Galerie von unserer Sommertour im Raum Fredenbeck, Fotos: Heike Vollmers (MIT Kreisverband Stade)

 

Unsere Pressemitteilung zum Download als PDF: “Tradition und Moderne – Mittelstand in Fredenbeck

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